Schwangerschafts-Blog

Wie Sie Ihren Babybauch pflegen können

von Hebamme Magdalena

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Als werdende Mama freuen Sie sich natürlich, wenn Ihr Babybauch an Umfang zunimmt. Sie erleben hautnah, wie Ihr Baby immer mehr Platz in Ihrem Bauch benötigt und der Zeitpunkt der Geburt näher rückt. Der wachsende Babybauch verursacht allerdings auch eine starke Dehnung der Haut. Damit das Gewebe im Bereich von Bauch und Brüsten während Ihrer Schwangerschaft nicht zu sehr strapaziert wird, sollten Sie diese Stellen täglich einölen oder eincremen und sie danach behutsam massieren. Zur Hautpflege optimal geeignet sind im Handel erhältliche Öle und Cremes. Bevorzugen Sie natürliche Pflegeprodukte, kaufen Sie sich am besten Mandelöl.

 

Sanfte Massage von Bauch und Brüsten

Massieren Sie Ihren Babybauch und Ihre Brüste, werden Sie bald feststellen, dass die Haut weicher wird und nicht mehr so spannt. Lassen Sie bei Ihrer täglichen Massage mit dem Pflegeprodukt aber unbedingt die Brustwarzen aus. Sonst sind sie für das Stillen Ihres Babys später zu weich. Die leichte Massage lässt sich gut mit dem täglichen Pflegeprogramm kombinieren und hilft auch gegen unangenehme Blähungen, wie sie bei Schwangeren manchmal auftreten. Sie geben etwas Massageöl in eine Hand und wärmen es mit beiden Händen ein wenig an. Danach verstreichen Sie es langsam von den Seiten zum Bauchnabel, bis Sie die ganze Haut behandelt haben. Massieren Sie danach den Bereich um Ihren Bauchnabel mit vorsichtigen Kreisbewegungen.


Wie sinnvoll sind Eincremen und Zupfmassage?

Das Eincremen lindert das unangenehme Spannen im Bauch- und Brustbereich und verschafft Ihnen ein Gefühl des Wohlbehagens. Leiden Sie an schwangerschaftsbedingtem Juckreiz am Bauch, kann Ihnen die tägliche Massage mit dem Öl ebenfalls helfen. Behandeln Sie Ihren Bauch nach der zwölften Schwangerschaftswoche regelmäßig auf diese Weise, können Sie damit möglicherweise sogar Schwangerschaftsstreifen vorbeugen. Diese oft sehr deutlich sichtbaren schmalen Verfärbungen auf der Haut entstehen durch eine Überdehnung des Bindegewebes. Da dieses dem wachsenden Druck nicht mehr standhalten kann, reißt es ein. Die Mikrorisse zeigen sich dann auf der Haut mit den von vielen Frauen gefürchteten Schwangerschaftsstreifen.

Auch eine Zupfmassage kann unter Umständen zur Straffung Ihres Bindegewebes beitragen: Sie ziehen ein kleines Stück Haut am Bauch vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger nach oben und lassen es dann los. Auf diese Weise behandeln Sie Ihren gesamten Bauchbereich. Die Zupfmassage fördert die Durchblutung Ihres Gewebes und hat eine entspannende Wirkung. Empfinden Sie sie jedoch als unangenehm, brechen Sie die Behandlung bitte sofort ab. Falls Sie mögen, führen Sie die Zupfmassage auch an den Oberschenkeln durch.

 

 

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Themen: Schwangerschaft, SSW 1-16

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